KAISER+KRAFT erhält Top Job Siegel

Top Job Siegel als bester Arbeitgeber (alt)

Die besten Arbeitgeber des Jahres stehen fest. Insgesamt 97 Unternehmen wurden am 28. Februar 2020 in Berlin mit dem „Top Job- Siegel 2020“ ausgezeichnet. Die KAISER+KRAFT Gruppe konnte aus der Hand des ehemaligen Vize-Kanzlers Sigmar Gabriel die Trophäe im Rahmen der aktuellen Preisverleihung entgegennehmen. Gabriel ist Schirmherr von „Top Job“. Mit dem Siegel werden jährlich die attraktivsten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand geehrt. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich konsequent für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur engagieren.

Ob Sackkarre oder Schreibtisch, Werkstattkran oder Bürocontainer: Kaum einen Wunsch, den die KAISER+KRAFT-Gruppe nicht erfüllen kann, wenn es um Betriebs-, Lager- und Büroausstattung geht. Der B2B-Distanzhändler, 1945 in Stuttgart gegründet, ist heute mit Gesellschaften in 24 europäischen Ländern vertreten und gehört zu den Branchenführern auf dem Kontinent. Obschon mittlerweile unter dem Dach des TAKKT-Konzerns operierend, der verschiedene Spezialversandhändler in Europa und Nordamerika bündelt, hat sich das Unternehmen seine DNA als Mittelständler bewahrt. Zugute kommt das nicht zuletzt den rund 1200 Beschäftigten, von denen etwa 750 an deutschen Standorten tätig sind. „Bei uns ist der Mitarbeiter nicht einfach ein kleines Rädchen im Getriebe, sondern leistet mit seinem Einsatz einen wichtigen Beitrag für den Erfolg“, sagt Lars Bolscho, kaufmännischer Geschäftsführer der Gruppe. Bemerkbar macht sich das am kollegialen Umfeld, zu dem flache Hierarchien beitragen, aber auch flexible Arbeitszeiten sowie viele Angebote beruflicher Weiterentwicklung und etliche betriebliche Benefits.

Vor allem aber fördert das Management-Team, dass sich alle Mitarbeitenden aktiv in die Vielzahl der Aufgaben einbringen und selbst Verantwortung übernehmen. So hat KAISER+KRAFT in den letzten Jahren die Aufgabe angepackt, sich vom herkömmlichen Print-Versender zum Omni-Channel-Unternehmen fortzuentwickeln. Gefragt seien dafür Mitgestalter, betont Bolscho, „die nicht nur Anweisungen abarbeiten, sondern sich selbstständig, kreativ und mutig engagieren“. Die Orientierung auf Eigeninitiative und Teamarbeit trägt gerade bei der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen Früchte. Unterstützt wird dies durch den gezielten Einsatz agiler Arbeits- und Projekt-Methoden, um die Beteiligten zu befähigen, sich selbstorganisiert Lösungen zu nähern, berichtet der Geschäftsführer.

Den komplexer werdenden Anforderungen ans Know-how trägt das Unternehmen durch Weiterbildungsmaßnahmen Rechnung, die individuell auf die Geförderten zugeschnitten werden, je nach Präferenz und Eignung. Zudem kann man dabei auf ein ausgefeiltes Angebot der Akademie zurückgreifen, die der Mutterkonzern Haniel unterhält. Doch auch intern gibt es von der klassischen Schulung über den Fachvortrag bis zur Unterstützung berufsbegleitender Weiterbildungen spannende Entwicklungsmöglichkeiten. Zugleich tauschen sich die Mitarbeiter in sogenannten Brownbag-Talks aus: Kurzvorträge von Mitarbeitern in der Mittagspause über ein bestimmtes Themenfeld wie Design Thinking oder kreative Denkmethoden.

Zur Erhöhung der kreativen Schlagzahl, sind die Stuttgarter überzeugt, trägt auch das Umfeld bei. Daher haben sie vor zwei Jahren das Projekt „Workspace“ angeschoben. So hat man etwa die Arbeitsumgebung der Firmenzentrale komplett umgekrempelt: Statt Einzel-Büros ein Open Space mit viel Glas, Lounge Areas, Think Tanks und Besprechungsräumen. Entstanden ist so eine moderne Arbeitswelt, die Agilität und bereichsübergreifend Zusammenarbeit fördert sowie Raum für die wachsende Mitarbeiterzahl schafft. Ein weiteres Highlight: Im Oktober 2019 wurde mit dem Bistro 1210 ein eigenes Betriebsrestaurant eröffnet, in welchem täglich leckere, von KAISER+KRAFT bezuschusste Mahlzeiten direkt vor den Augen der Mitarbeiter gekocht und zubereitet werden.

Für die aktuelle „Top Job“-Runde haben sich über 100 mittelständische Firmen beworben. 97 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 29.530 Mitarbeitende befragt. 64 Prozent der Arbeitgeber sind Familienunternehmen. Unter den top Arbeitgebern befinden sich 28 nationale und 9 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 293 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 25%.

 

Das Arbeitgeber-Programm „Top Job“

Mit „Top Job“ arbeiten mittelständische Unternehmen an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Das Siegel macht ihre Attraktivität für Bewerber sichtbar. Basis für die Auszeichnung ist eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung. Sie wird organisiert von der zeag GmbH, Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel.